Biografie

1967 in Essen geboren beginnt Ingo 1982 nach der Schule eine Ausbildung zum Maschinenschlosser. Wie im „Pütt“ verbreitet schlägt Ingos Herz schon bald links und Ende der 1980erjahre hat er seinen ersten Auftritt bei der Jugendkonferenz der IG Metall, der 1990 in die erste Tournee mündet: mit dem Programm „Heiter Be-Sinnlich“ tourt Ingo durch die Republik und absolviert nebenbei noch diverse Kurzauftritte im Rahmen der SPD-Bundestagswahlkampftournee „Stimmen für Oskar“.

1991 folgt der Zivildienst, Ingo intensiviert nebenbei seine Auftrittstätigkeit. 1993 stehen bereits 130 Gastspiele mit dem Programm „Wir sterben und Sie machen Witze“ in seinem Kalender, 240 Gigs sind es in 1994 – außerdem wird das Fernsehen auf Ingo aufmerksam: er ist bei „RTL Samstag Nacht“, der „RTL Nachtshow“ und bei „Late Night mit Thomas Gottschalk“ (RTL) ein gerngesehener Gast.

1996 ist zeit für ein neues Programm. „Der Abräumer“ macht seinem Namen alle Ehre und so lassen auch weitere TV-Highlights nicht auf sich warten: Ingo ist zu Gast bei „Zimmer frei“ (WDR), bei Rudi Carrells Comedy-Kultklassiker „7 Tage, 7 Köpfe“ (RTL) und auch „Die Harald Schmidt Show“ (SAT.1) bucht den umtriebigen Comedian. Ingos Repertoire ist mittlerweile so umfangreich, dass mehrere CDs produziert werden: der CD „Der Abräumer“ (1997) erreicht eine Nominierung für den Echo, ebenso wie „Die feuchte Seite“ (1998). TV-Highlight 1998 ist die Moderation der TV-Gala des „Köln Comedy Festival“ bei RTL.

1999 lädt Marius Müller-Westernhagen ihn als Supporting Act für seine Stadion-Tournee ein, das beschert Ingo Auftritte vor 750.000 Zuschauern, allein in Hamburg waren es 110.000.
Das hat auch Auswirkungen auf Ingos eigene Tournee: jeweils 120.000 Zuschauer sehen Ingos „Wet Side Tour“ in 1999 und 2000. In 2000 erhält Ingo auch seine eigene Fernsehshow: „Die Ingo Appelt Show“ geht bei ProSieben auf Sendung.

Nach einem „ersten offiziellen Babyjahr“ in 2001 startet Ingo 2002 und 2003 mit seinem neuen Programm „Superstar“ wieder voll auf der Bühne durch. 2003 findet er zudem Zeit für diverse Wahlkampfveranstaltungen für Sigmar Gabriel. Dem korpulenten SPD-Politiker dichtet er einen Song auf den Leib: „Im Magen vor mir liegt ein halbes Hähnchen“. Auch die TV-Zuschauer müssen nicht auf Ingo verzichten: Ingo ist überall – bei „Kerner“ (ZDF), bei „Zimmer frei“ (WDR), bei der „Unicef-Gala“ (ZDF), bei Jürgen von der Lippes Jahresrückblick „Wer zuletzt lacht“ (SAT.1), bei „Olm“ (RTL), im Panel von Hugo Egon Balders „Genial daneben“ (SAT.1), beim „Red Nose Day“ (ProSieben) und bei Thomas Gottschalk in „Wetten, dass…?!“ (ZDF).

2004 – „Superstar“ und kein Ende! Neben der Tour absolviert Ingo weiter seine TV-Auftritte: im „Quatsch Comedy Club“ (ProSieben), im Panel von Ingolf Lück bei „Die 100 nervigsten…“ (ProSieben), bei Wigald Boning und Barbara Eligmann in „Clever“ (RTL), bei Ottfried Fischer in dessen Kultsendung „Ottis Schlachthof” (BR), in Hugo Egon Balders „Die Hit Giganten” (SAT.1), bei Oliver Pocher in „rent a Pocher“ (ProSieben), beim kabel-eins-Relaunch des Quizklassikers „Was bin ich?“ und bei Stefan Raabs „TV total“ (ProSieben). 2005 läuft das Programm „Superstar“ mit zwei Highlights aus: die CD zur Tour wird veröffentlicht und ProSieben strahlt einen Live-Mitschnitt der Show aus. Aber Ingo gönnt sich keine Pause: schon im Herbst 2005 tourt er wieder – mit dem neuen Programm „Retter der Nation“.

2006 vergeht kaum ein Tag, an dem Ingo nicht mit seinem sechsten Bühnenprogramm „Retter der Nation“ auf der Bühne steht. Nebenbei moderiert er bei RTL 16 Folgen der „Freitag Nacht News“ und übernimmt bei Comedy Central den Comedy-Talk „u. A. w. g. – um Antwort wird gebeten“. Überdies nimmt er sich wieder Zeit für Gastauftritte: Ingo ist mit von der Partie bei „Mario Barth präsentiert: Deutschlands beste Comedians“ (RTL), in der Panelshow „Besserwisser“ bei ProSieben, beim Comedy-Feature „Quatsch Goes Christmas“ (ProSieben) und in der Kabarett-Reihe „Fritz & Hermann“ (WDR). Erneut angefragt wird er auch für Ingolf Lücks „Die 100 nervigsten Deutschen 2007“ (ProSieben) und Jürgen von der Lippes „Wer zuletzt lacht“ (SAT.1). Als ob das alles ihn noch nicht ausfüllte wirkt Ingo zusätzlich noch in diversen Filmen mit: er bereichert die „Die ProSieben Märchenstunde“ in den Folgen „Hans im Glück“ und „Schneewittchen“, er spielt in „Crazy Race IV“ bei RTL und in „Mein Freund Albert“ bei SAT.1.

Ende 2008 steht der programmatische Titel für das erste Buch, Hörbuch und des nächsten Tourprogramms fest: „Männer muss man schlagen!“.
2008 ist auch wieder ein gutes TV-Jahr. Ingo sitzt als festes Mitglied in Oliver Welkes Panel des Comedy Quiz „Noch Besserwissen“ (ProSieben), er ist zu Gast in „Die ultimative Chart Show“ bei RTL und neben seinem Auftritt beim „Köln Comedy Festival“ wird das Live-Programm für RTL und seine erste DVD-Veröffentlichung aufgezeichnet.

2009 wird die “Männer muss man schlagen!-Tour” erfolgreich fortgesetzt und Ingo ist Kinofilm: „Morgen, ihr Luschen! Der Ausbilder-Schmidt-Film“ auf der Leinwand zu sehen.

2010 geht es natürlich zuallererst weiter mit der „Männer muss man schlagen!“ Tour – auch wieder zu Wasser, diesmal im Rahmen der Jungfernfahrt der „AIDAblu“. Aber auch im Fernsehen wird voll durchgestartet: am 18. Januar 2010 startet der RTL2 Fun Club mit Ingo als Moderator und Ingo ist zweimal zu Gast beim „Satire-Gipfel“ sowie beim „Kabarett aus Franken“ (08.10.2010). Auch in Talkshows wie „Markus Lanz“ (11.05.2010), Kölner Treff (26.02.2010) oder „Menschen bei Maischberger“ (21.12.2010) ist Ingo wie immer ein gerngesehener Gast. 2010 ist auch ein Jahr der Jubiläen: Ingo feiert mit bei „10 Jahre Nightwash“ (20.08.2010) und beim 25jährigen Bühnenjubiläum von Serdar Somuncu (09.09.2010). Das Jahr wird abgerundet durch Gastauftritte bei „Die Hit-Giganten: Die besten Rock & Pop Hymnen“ (03.12.2010), Mario Barth (13.11.2010) und „Der große Comedy-Adventskalender“ (24.12.2010).

2011 beginnt mit neuen Folgen des Quatsch Comedy Club – und es geht wieder auf die Bühne. Das Motto: „Frauen sind Göttinnen – Wir können nur noch beten!“ Halleluja! Mit mehr als 85 Auftritten legt die als “Messe des schwarzen Humors”-beschriebene Tournee einen fulminanten Start hin, bei dem die Zuschauer kaum aus dem Lachen herauskommen: überall zahlreiche Zugaben und euphorische Resonanz etwa bei Facebook bezeugen das eindrucksvoll. Auch Ingos mediale Präsenz ist 2011 einmal mehr beeindruckend: von verschiedenen TV-Formaten wie u.a. „Neues aus der Anstalt“ (08.11.2011), „Markus Lanz“ (23.08.2011), „Quatsch Comedy Club“ (15.04.2011), „Plasberg persönlich“ (01.07.2011), „Das!“ (10.08.2011), „Intensiv Station“ (02.06.2011), „Spätschicht“ (16.09.2011), „Tietjen talkt“ (29.05.2011) oder „Extra 3“ (12.08.2011) wird Ingo als „Enfant terrible der Comedy“ ins private, wie ins öffentliche Fernsehen eingeladen. Als kluger Kopf wagt er sich mit Erfolg nicht nur ins Fernseh-Quizkarussell wie „Duell im Ersten“ (15.09.2011) oder „Der große deutsche IQ-Test 2011“ (22.02.2011) sondern auch in Meinungsshows wie zum Beispiel „4gewinnt“ (18.11.2011). Großartig unartig moderiert er mit Ruth Moschner den „NDR Comedy Contest 2011“ (10.06.2011) und solo den „RTL II Fun Club“.

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Foto: © Andy Heinrich

2012 wird die Tour zum Bühnenprogramm „Göttinnen“ fortgesetzt und die gleichnamige CD wird gepresst.

Im März wird Ingo von der SPD als Wahlmann in die Bundesversammlung geschickt. Im TV kommt er beim Politiker-Check von „Hart aber fair“ und in einer Lanz-Talkrunde zu Wort, übernimmt erneut die Co-Moderation des NDR Comedy Contests und ist wieder ein gern gesehener Studiogast u.a beim „Satire Gipfel“ (ARD), „Neues aus der Anstalt“ (ZDF) und „Willkommen bei Mario Barth“ (RTL). Spielfreudig zeigt er sich u.a. beim Prominenten-Special von „5 gegen Jauch“ (RTL) und im „NRW Duell“ (WDR).

Auch 2013 widmet sich Ingo den „Göttinnen“ auf seiner Tour, mit der er auch Halt in Österreich macht.
Auf dem Bildschirm ist er im Rahmen „Der großen Quatsch Comedy Show“ und bei „TV total“ (beides ProSieben), in der SWR-„Spätschicht“ und bei den „Mitternachtsspitzen (WDR) zu sehen. Im März dann der grandiose Live-Auftritt bei „Verstehen Sie Spaß“ (ARD), nachdem er im Rahmen seiner Tour zum ersten Mal „Opfer“ der versteckten Kamera wurde.

Fortsetzung folgt…