17.09 | 22:45 Uhr Das Erste Menschen bei Maischberger

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Die Wahljury: Welche Partei kann mich überzeugen?

Die Deutschlandkette der Kanzlerin und der Stinkefinger Steinbrücks beherrschen nur scheinbar den Wahlkampf. Bei der Bundestagswahl geht es auch um wirkliche politische Alternativen: Mindestlöhne für alle? Höhere Steuern für Reiche? Bezahlbare Energie?
Unter dem Motto „Die Wahljury: Welche Partei kann mich überzeugen?“ erklären die Gäste bei Sandra Maischberger, welche Partei bei ihnen vorn liegt.

Uschi Glas

Die bekennende Konservative unterstützt Angela Merkel, zuletzt beim Kanzlerduell in Berlin: Nicht nur, weil ich die Bundeskanzlerin persönlich so schätze. Sie lenkt das europäische Schiff gut und ruhig durch alle Unbilden.“ Auch mit der Arbeit der schwarz-gelben Koalition ist Uschi Glas sehr zufrieden: „Ich gebe der Regierung die Note Zwei plus.“

Franz Alt

Dass die Parteien vor der Wahl bestimmte Koalitionen ausschließen, kritisiert der langjährige Moderator des ARD-Politmagazins „Report“: „Lasst doch den Wähler entscheiden und macht nicht vorher immer diese Ausschließeritis. Alle demokratischen Parteien sollten unter sich koalitionsfähig sein“, fordert Franz Alt, der über 20 Jahre lang CDU Mitglied war, bevor er aus Verärgerung über die Umwelt- und Energiepolitik seiner Partei austrat. Heute steht er den Grünen nah.

Ingo Appelt

Der Kabarettist wünscht sich einen Regierungs- und damit einen Politikwechsel unter der Führung der SPD. „Diese Alleinverwaltungspolitik von Merkel, dieses Muttihafte, da geht die Politik vor die Hunde!“ Das Horrorszenario für Ingo Appelt, der 2012 die SPD als Wahlmann bei der Bundespräsidentenwahl vertrat, ist eine Neuauflage der Großen Koalition.

Sky du Mont

„Meine Partei wird öffentlich geschlachtet“, klagt der bekennende FDP-Wähler. Dabei hätten die Liberalen nach vier Jahren an der Regierung das Land vorangebracht. „Leider verkaufen sie sich sehr
schlecht“, sagt Sky du Mont, der mit Sorgen auf die kommende Bundestagswahl blickt. Weder die grüne „Neid- und Verhinderungspartei“ noch die SPD mit ihren „unfinanzierbaren Versprechen“ möchte er an der Regierung sehen.

Uwe Steimle

„Wer gegen den Krieg ist, hat meine Stimme“, sagt der Kabarettist und träumt von Gregor Gysi als Bundeskanzler. Der Dresdener sympathisiert mit den Linken und wünscht sich eine Regierungskoalition von SPD, Grünen und Linken. Angela Merkel und ihrer schwarz-gelben Regierung gibt Uwe Steimle die Note fünf.

Nikolaus Blome

Der stellvertretende Chefredakteur der BILD-Zeitung widerspricht den Wahlkampf-Kritikern: „Gähn-Wahlkampf? Von wegen, es wird irre spannend!“ Schließlich stehe es „Spitz auf Knopf“, ob Schwarz-Gelb unter Kanzlerin Merkel weiter machen könne, sagt Nikolaus Blome, der wegen der wachsenden Zahl von Nichtwählern eine Wahlpflicht fordert.

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